← Zurück zur Übersicht

Das fremde Zimmer

Medium: Interaktives Spiel, Pixel-Art

Konzept

Mein Projekt ist eine interaktive Auseinandersetzung mit Konformismus, persönlichen Grenzen und dem schleichenden Identitätsverlust durch gesellschaftlichen Druck. Im Mittelpunkt steht der Konflikt zwischen dem inneren "Ich" und den Erwartungen von außen. Die Arbeit hinterfragt, wie viel von unserem privaten Raum - und damit unserer Persönlichkeit - wir opfern, um anderen zu gefallen.

Bildsprache und Metaphorik

Der visuelle Stil greift ganz bewusst auf Pixelgrafik zurück. Das ist nicht nur eine rein ästhetische Entscheidung, sondern eine bewusste Rückkehr zum Wesentlichen. Pixel-Art weckt nostalgische Gefühle und stellt eine Verbindung zur Kindheit her - jener Lebensphase, in der wir am verletzlichsten и offensten für die Welt sind und in der sich unsere persönlichen Grenzen überhaupt erst herausbilden.

Spielablauf und Transformation

Der Spielablauf basiert auf Kommunikation und der Transformation des Raumes. Der Protagonist befindet sich in seinem eigenen Zimmer - einem Ort, der eigentlich sein sicherster Rückzugsort (sein "Safe Space") sein sollte. Andere Charaktere tauchen auf und weisen ihn an, was genau er in seiner Umgebung verändern soll. Indem man als spielende Person diesen Bitten nachkommt, verändert man den Raum physisch. Die Mechanik der Raumumgestaltung dient hierbei als Metapher dafür, wie wir unmerklich unser eigenes Leben und unsere Psyche an die Bequemlichkeit unseres Umfelds anpassen.

Bedeutung

Im Finale des Spiels wird der Protagonist mit den Konsequenzen seines Handelns konfrontiert. Er erkennt, dass er sein Zimmer komplett umgebaut hat - ausschließlich geleitet von fremden Stimmen, während er vergessen hat, auf sich selbst zu hören. Das Projekt liefert keine einfachen Antworten, sondern stellt uns vor eine unbequeme existenzielle Frage: Wenn alle anderen verschwinden, was in deinem "Zimmer" gehört dann wirklich noch dir?

Hintergrund und technische Hürden


Dieses Projekt war für mich die größte Herausforderung. Zuerst beging ich eine Dummheit - ich versuchte, alles in reinem HTML in VSCode zu schreiben, was extra mühsam war. Schließlich wechselte ich zu Unity, doch die Zeit war bereits extrem knapp: Mir blieben insgesamt nur noch anderthalb Monate. Ich beherrschte die Sprache C#, die für Unity notwendig ist, überhaupt nicht. Da ich gerade erst angefangen hatte, JavaScript zu lernen, war ich völlig verzweifelt: Es ist unmöglich, zwei Programmiersprachen gleichzeitig in so kurzer Zeit von Grund auf zu lernen. Daher musste ich beim Schreiben des Codes ständig auf KI zurückgreifen. Das war der einzige Weg, um rechtzeitig fertig zu werden.

Was die Idee und Umsetzung angeht: Die Idee erschien mir sehr komplex; ich hatte ständig Zweifel, schrieb viele Notizen und machte mir große Sorgen. Ein weiteres Problem war die Videoqualität. Egal, wie sehr ich es versuchte, ich konnte sie nicht perfekt machen. Ich hatte große Angst, dass die schlechte Bildqualität den Eindruck meiner "monströsen" Anstrengungen schmälern würde. Ich hatte null Praxis in Unity, nur anderthalb Monate Zeit und stand unter ständigem Stress. Ich habe an meiner Idee gezweifelt, sie immer wieder hinterfragt, aber ich bin nicht zurückgewichen. Dafür bin ich mir heute selbst dankbar. Jetzt können Sie das Ergebnis dieser persönlichen Herausforderung sehen.

Über den Text: Wie auch bei meinen anderen Projekten wurde dieser Text mit Hilfe von Google Translate und KI übersetzt. Mein Russisch ist weitaus facettenreicher als mein Deutsch, und ich habe diese Werkzeuge genutzt, um Ihnen meine tatsächlichen Gedanken ohne Vereinfachungen zu vermitteln.

# # # # #